Wem Enduro-Motorräder zu gefährlich sind, der greift gerne zu einem Quad, wobei die Sicherheit nicht der einzige Vorteil von Quads gegenüber ihren zweirädrigen Konkurrenten ist. Es haben sich eine Vielzahl verschiedener Modelle von Quads etabliert, die alle für bestimmte Einsatzzwecke gebaut werden. In unserem heutigen Artikel wollen wir auf die Unterschiede näher eingehen und können hoffentlich somit dem ein oder anderen bei der Kaufentscheidung helfen.
Straße, Sport oder Gelände?
Dies sind die drei Hauptkategorien, in die sich Quads aufteilen lassen, doch jede einzelne Kategorie bietet noch weitere Optionen und Möglichkeiten aus denen der Interessent wählen kann. Doch fangen wir ganz von vorne an. Wer sich ein Quad zum Pendeln zwischen Arbeit und seinem zu Hause kauft, der braucht zuallererst ein Modell mit Straßenzulassung und Straßenbereifung. Hier kann es weiterhin sinnvoll sein, ein Modell mit verbreiterten Achsen zu wählen, denn dadurch ist es in den Kurven stabiler und die Gefahr eines Sturzes wird minimiert.
Im Gelände ist dies nicht so wichtig, denn hier driftet das Gefährt durch die Kurven. Der Fahrspaß ist unbeschreiblich, es fühlt sich an, als würde man über dem Boden schweben. Je schneller man fährt, desto intensiver wird dieses Gefühl. Hier entfaltet sich die ganze Faszination des Quad-Sports. Auf Asphalt ist dieser leider nur bedingt so intensiv, doch lassen sich viele davon nicht abhalten und wollen mit den Straßen-Quads auch im Straßenverkehr ihren Spaß haben.
Im Grenzbereich zu Hause
Die Sport-Quads sind auf Höchstleistung getrimmt, mit ihnen kann man Sprünge machen und sich durch jedes noch so unwirtliche Gelände pflügen. Sie sind für den Rennsport ausgelegt und haben in aller Regel leider keine Straßenzulassung, hier hat der Gesetzgeber dem Spaß einen Riegel vorgeschoben. Doch tolle abgesperrte Strecken gibt es im Süden der Republik, hier kann man in den Alpen auf so manchen abgesperrten Strecken voll und ganz auf seine Kosten kommen. Romantische Unterkünfte gibt es hier auch in Hülle und Fülle, hier sei das Hotel: http://skilodgeengelberg.com/de/ besonders erwähnt, der perfekte Ausgangspunkt für tolle Touren mit dem Quad.
Wenn man all dem noch die Krone aufsetzen möchte
Dann gibt es noch die UTV´s. Denn irgendwann wird einem das eigene Gefährt zu langsam und zu träge, dann schreit eine innere Stimme nach mehr Leistung. Motorradfahrer kennen dieses Problem nur zu gut. Im Falle der Quads bieten sich hier die UTV´s an, dies sind kleine Monster auf vier Rädern. Hier sitzen die Passagiere nebeneinander und die Bauweise erinnert ein wenig an ein Kart für den Enduro-Einsatz. Das Gewicht ist niedrig und die Leistung ist hoch. Beim Top-Modell sitzt ein Motor aus einer Suzuki Hayabusa mit über 180 PS im Nacken des Piloten. Der Preis dieser Gefährte liegt bei ca. 25.000 Euro, aber der Fahrspaß ist unbeschreiblich.