Mit den Quads durch die tunesische Wüste

Der Österreicher Hermann Katsch ist ein wahrer Tunesien-Fan und Kenner des Landes. Er reist schon seit über 40 Jahren regelmäßig nach Nordafrika und spricht mittlerweile auch Arabisch.

Früher reiste er mit seinem Motorrad, seit ein paar Jahren ist er auf vier Räder umgestiegen. In Tunesien hat Hermann viele Freunde, weil er durch seine offene und unkomplizierte Art mit den Menschen, auf die er trifft, einfach ins Gespräch kommt. So hat er immer auch Freunde vor Ort, die auf ihn achten, wenn er in Tunesien ist.

Vor zwei Jahren hat sich ein zweiter Österreicher, Siegi Siderits, seinen Reisen angeschlossen. Für den letzten Trip hatten die beiden sechs Wochen eingeplant. Sie fuhren mit einer CF Moto CForce 800 und einer Can-Am 800.

Die beiden starteten im österreichischen Kärnten und fuhren zuerst nach Venedig. Dann ging es weiter über Bologna, um am nächsten Tag in Richtung Rom weiterzufahren. Dabei fuhren sie durch die wunderbare Landschaft der Toskana, bis sie letztendlich in Citaveccia, dem Hafen in der Nähe von Rom, ankamen. Von dort aus nahmen sie eine Fähre nach Palermo. Doch sie widmeten Sizilien nicht viel Zeit, denn am nächsten Tag ging es abermals per Fähre bereits weiter nach La Goulette in Tunesien. Die Zollformalitäten waren zwar etwas aufwendig, trotzdem verlief die Einreise problemlos.

Als Stützpunkt in Tunesien diente ein Hotel in Tataouine. Von dort aus unternahmen die beiden tägliche Ausfahrten durch den Wüstensand. Das absolute Highligt für sie waren die sogenannten Goufas, Speicherkammern in der Wüste, die über mehrere Gewölbeebenen übereinander angeordnet sind und von den Berbern stammen.

Die beiden schätzten die Gastfreundschaft der Tunesier und die unvergleichbaren Wüstenerlebnisse in ihrem Lieblingsland.